Drucken
PDF
Nov
06

Gemeindliches Entwicklungskonzept für Buttlar

de buttlar

Die Mitglieder des Gemeindeentwicklungsbeirates nahmen am Grundseminar der Schule der Dorfentwicklung für die Gemeinde Buttlar als Region am 20. und 21. Oktober in Buttlar teil.

Es waren zusammen mit Bürgermeister Johannes Ritz 15 Teilnehmer aus den Ortsteilen der Einheitsgemeinde Buttlar mit dabei, dazu Franziska Jakob, Planerin des Büros IPU GmbH Erfurt sowie als Seminarleiter Dr. Christine Walther und Lutz Walther, beide Freie Architekten und Stadtplaner aus Erfurt.

Zwei Tage Grundseminar

Ziel und Aufgabe der Schule der Dorfentwicklung als Bestandteil der Informations-, Beratungs- und Motivationsphase sind die Motivation und Befähigung zur Mitwirkung bei der Erarbeitung des gemeindlichen Entwicklungskonzeptes (GEK). Das GEK bildet die Grundlage für die Beantragung der Fördermittel zur Dorferneuerung. Die Trägerschaft läuft über das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft sowie die Stiftung Baukultur Thüringen. Die Teilnehmer aus den 3 Ortsteilen Buttlar, Bermbach mit Mieswarz und Borbels sowie Wenigentaft bringen ihre Ideen zur Entwicklung der Region und zur Ausarbeitung des GEK ein.

Stärken und Schwächen betrachtet

Am ersten Seminartag wurden in verschiedenen Arbeitskreisen die Stärken und Schwächen für folgende Bereiche der Einheitsgemeinde herausgearbeitet: Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen; Produktionsstätte und Erholungsraum für Freizeit und Tourismus. Im Ergebnis stand die Aufgabe, Schwerpunktthemen zur Bearbeitung in Arbeitskreisen sowohl im Rahmen der Schule der Dorfentwicklung als auch anschließend im Prozess der Umsetzung der Ziele zur Entwicklung der Region zu finden.

Grundsätze der Dorfentwicklung

Der 2. Seminartag informierten die Referenten die Seminarteilnehmer über den Ablauf und die Grundsätze der Dorfentwicklung bzw. des Förderprogramms ILE / REVIT 2014-2021. Mit dem Vortrag „Kulturlandschaft und Dorferneuerung“ im Rahmen der Schule der Dorfentwicklung wurde die Möglichkeit gegeben werden, ausgewählte Aspekte einer nachhaltigen Dorf- und Regionalentwicklung zu erörtern.
Die daraus erworbenen Anregungen konnten in die nachfolgende Arbeit in den gebildeten Arbeitskreisen einfließen. Hier ging es um die Themen Wirtschaftliches Potential/Tourismus, Dorfleben und Bauen.

Ansprechpartner für die Bürger

Der Gemeindeentwicklungsbeirat wurde bereits in der Gemeinderatssitzung am 19.10.2017 gewählt. Im Rahmen des Seminars wurden gewählt als Vorsitzender Johannes Ritz und als Stellvertreter Raimund Kind. Sie sind Ansprechpartner für die Koordinierung der Arbeit der Mitglieder des Gemeindeentwicklungsbeirates sowie für die Bürger der 3 Ortsteile sowohl zu Fragen der Dorfentwicklung als auch zur Mitarbeit weiterer Einwohner der Orte im Prozess der Entwicklung der Region.