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Nov
20

Dorferneuerung

DE Geisa

Engagierte Einwohner, die sich bereit erklärten, an der Erarbeitung eines Gemeindlichen Entwicklungskonzepts mitzuwirken

Schule der Dorferneuerung für die Ortsteile der Stadt Geisa:
Borsch, Geismar, Bremen, Spahl, Ketten und Wiesenfeld

Die Stadt Geisa hat Fördermittel des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft für die Erarbeitung eines Gemeindlichen Entwicklungskonzepts (kurz GEK) erhalten. Mit dem Konzept will sich die Stadt Geisa mit den Ortsteilen Borsch, Geismar, Bremen, Spahl, Ketten und Wiesenfeld ab dem Jahr 2018 für die Förderung der Umsetzung ihrer Ideen im Rahmen des Thüringer Dorferneuerungsprogramms bewerben.

Die heiße Phase der Konzeptarbeit hat am 27. und 28. Oktober mit der Schule der Dorferneuerung begonnen. Interessierte Bürger aus allen Orten kamen im Rathaus der Stadt Geisa zusammen, um ihre Sicht auf die Region und Visionen für die Zukunft der sechs Orte miteinander zu diskutieren. Zu Beginn des Seminars wurden die Seminarteilnehmer durch den Bürgermeister der Stadt Geisa, Martin Henkel, begrüßt. Er stellte in einem kurzen Überblick dar, was in den letzten Jahren in den einzelnen Ortsteilen der Stadt Geisa realisiert wurde. Ebenso führte er aus, welche Aufgaben in den nächsten Jahren anstehen. Er wünschte allen Teilnehmern ein erfolgreiches Seminar und viele gute Ideen zur Einarbeitung in das Gemeindliche Entwicklungskonzept (GEK).

Wo sind wir und wo wollen wir hin in der Region?

Moderiert von den Architekten und Stadtplanern Dr.-Ing. Christine Walther und Dipl.-Ing.Lutz Walther von der Thüringer Architektenkammer wurden die Teilnehmer über zwei Tage von der persönlichen Sicht auf ihren Heimatort, über die Analyse der Stärken und Schwächen bis zur Erarbeitung erster Projektansätze begleitet. Auch Franziska Jakob vom Planungsbüro IPU aus Erfurt, das mit der Erstellung des Gemeindlichen Entwicklungskonzepts für die Gemeinde beauftragt ist, war anwesend und konnte Einschätzungen und Informationen „aus erster Hand“ aufnehmen. Der Grundstein für die Erstellung des GEKs wurde in dieser Veranstaltung in angenehmer und konstruktiver Arbeitsweise gelegt. Im Laufe der weiteren Konzepterarbeitung werden Veranstaltungen folgen, in denen die anfänglichen Ideen und Vorschläge aus den Arbeitsgruppen Leben und Wohnen, Tourismus und Öffentlicher Raum zu konkreten Projekten weiterentwickelt werden.

Für die Entwicklung der Region

Alle Beteiligten der Schule der Dorferneuerung waren mit der ersten Veranstaltung sehr zufrieden und erwarten auch für die kommenden Veranstaltungen innovative Ideen und spannende Projekte.
Der Gemeindeentwicklungsbeirat wurde in der Stadtratssitzung am 4. Oktober gewählt. Im Rahmen des Seminars wurden Jürgen Dücker als Vorsitzender und Hubert Wilhelm als Stellvertreter des Gemeindeentwicklungsbeirates gewählt. Sie wollen Ansprechpartner sein für die Koordinierung der Arbeit der Mitglieder des Gemeindeentwicklungsbeirates sowie für die Bürger der Ortsteile sowohl zu Fragen der Dorfentwicklung als auch zur Mitarbeit weiterer Einwohner der Orte im Prozess der Entwicklung der Region.

 

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