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Mai
27

Feierliche Eröffnung: ANNELIESE DESCHAUER GALERIE

Fahnen hissen

Drei Flaggen wurden vor der Galerie wurden gehisst: „Galerie“ durch Ehepaar Deschauer (Foto), umringt von Besuchern und Medienvertretern, „Museum“, gehisst durch Stadtratsmitglied und Museumsleiter Matthias Bott und die Flagge „Atelier“, gehisst durch Bürgermeister Martin Henkel und Ersten Beigeordneten Gerhard Möller, beide Mitglieder des Fördervereins Kunst, Kultur und Wissenschaft Geisa e.V.

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit konnte am vergangenen Sonntag, 27. Mai 2018, die festliche Eröffnung mit mehreren Tausend Besucher und einem bunten Festprogramm von 10 bis 22 Uhr am Schlossplatz gefeiert werden.

Die ANNELIESE DESCHAUER GALERIE ist der jüngste Kulturort Geisas und das neueste Angebot für Besucher der Stadt. Im Flyer der Galerie heißt es: „Wer malen will, muss erst einmal lernen genau hinzusehen!“ So umschreibt Otmar Alt die Voraussetzung zu einer Künstlerentwicklung. Ganz in diesem Sinne lädt die Galerie dazu ein, Kunstwerke genau in den Blick zu nehmen und Zusammenhänge zu erkennen. Die Gemälde- und Skulpturensammlung ist beeindruckend und zeigt Werke von solch bekannten Künstlern, wie Gabriele Münter, Otto Piene und Marc Chagall.

Skulpturensammlung
Die Skulpturensammlung zeigt mit Salvador Dalí unter anderem den bedeutendsten Vertreter des Surrealismus. Der Blick ins Ulstertal setzt die Skulpturen in einen ganz eigenen Zusammenhang. Schwerpunkt der Schau ist ein Abbild der Auseinandersetzung der jungen Nachkriegskünstler mit dem Werk der klassischen Moderne. Zu allen Werken und Künstlern stehen umfangreiche Medienterminals zur Verfügung.
Das Atelier im Untergeschoss bietet Erwachsenen und Kindern die Möglichkeit, über den Förderverein Kunst, Kultur und Wissenschaft Geisa e.V. selbst künstlerisch tätig zu werden.

Geisaer Lebensgeschichten
Die Ausstellung im Obergeschoss gewährt Einblicke in ausgewählte Geisaer Lebensgeschichten. Sie stellt Leben und Werk berühmter und weniger bekannter Geisaer vor. Das barrierefreie Gebäude ist mit dem Stadtmuseum verbunden. Das Tourismusbüro der Stadt Geisa und das Kompetenzzentrum Geisa der Rhön GmbH werden dort ihren Sitz haben.

Komplettfinanzierung durch Ehepaar Deschauer
Die Mittel für den Neubau der DESCHAUER GALERIE sowie die komplette Innenausstattung wurden von den Eheleuten Werner und Anneliese Deschauer aus Bochum, beide Ehrenbürger der Stadt Geisa, gespendet und über die Werner Deschauer Stiftung der Stadt Geisa zur Verfügung gestellt.
Zur Eröffnung der ANNELIESE DESCHAUER GALERIE wurde dem Planungsbüro ZWO16 Architekten + Ingenieure Reum-Heumüller GbR Geisa, dem Büro beier+wellach projekte Berlin und allen am Projekt Beteiligten gedankt.

Eröffnung mit Festgottesdienst
Die Eröffnung fand mit einem großen Fest für die ganze Familie statt. Das historische Schlossplatzensemble bot die passende Kulisse für dieses außergewöhnliche Ereignis. Pfarrer Martin Lerg gestaltete die Messe, an der auch Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde und des Zisterzienserklosters Bochum-Stiepel teilnahmen. Für die musikalische Umrahmung sorgten der Kirchenchor und Ulrich Göb. Anschließend fanden die Einsegnung des Gebäudes und die Übergabe des außergewöhnlich gestalteten symbolischen Schlüssels für die ANNELIESE DESCHAUER GALERIE statt.

Mehrere Tausend Besucher
Mehrere Tausend Gäste nutzen den Eröffnungstag bis zum Abend zu einem Rundgang durch Galerie, Museum und Atelier. Die gut angenommenen stündlichen Führungen übernahmen Florian Mittelbach vom Büro beier+wellach projekte Berlin, Wilhelm Heumüller und Dennis Reum vom Planungsbüro ZWO16 Geisa, Bürgermeister Martin Henkel und Museumsleiter Matthias Bott.
Der Förderverein Kunst, Kultur und Wissenschaft Geisa e.V. präsentierte sich mit seinen Kursangeboten im Atelier der Galerie.
Der Festbetrieb lockt den ganzen Tag immer wieder neue Besucher an, denn beim unterhaltsamen Rahmenprogramm im Festzelt und auf dem Schlossplatz wurde viel geboten.

Festliches Rahmenprogramm
Auf der großen Bühne, sie war auch einmal ein Geschenk der Werner Deschauer Stiftung an die Stadt Geisa, begrüßten gegen Mittag Martin Henkel, Rolf Weyh und Hans Ludwig Vogt gemeinsam mit der Stadtkapelle Geisa die eintreffenden Sternwanderer der Werraregion des Rhönklubs. Sehr gut angenommen wurden natürlich von den kleinen Besuchern die Spiel- und Bastelstraße dank der Unterstützung von GHCC, DRK Ortsgruppe Geisa und der DEKRA. Für das reichhaltige Angebot an Speisen und Getränken hatten die Vereine in bester Weise gesorgt.

Danke allen Mitwirkenden
Am festlichen Rahmenprogramm wirkten unter der Moderation von Sylvia Möller mit: Rhönklub Zweigverein Geisa e.V., Stadtkapelle Geisa, Alphorngruppe Siebenschläfer, Kinder- und Jugendtanzgruppe Kohlbachtal, Grundschüler von Geismar mit Rhöner Mundart unter Leitung von Brigitte Heller, Kirchenchor Geisa, Kinder- und Jugendschola „Notendiebe“ Borsch, Geisaer Stubenmusik und als krönender Abschluss die Musikschule Wartburgkreis mit Tanzgruppe, Jazzband, Schülerorchester und Bigband.

B i l d e r   v o n    d e r   E r ö f f n u n g :

Gottesdienst Foto Oskar Simon
 
Gottesdienst im Festzelt am Schlossplatz mit Stadtpfarrer Martin Lerg und Pater Moses (Foto: Oskar Simon)

Musikschule

Den krönenden Abschluss des Festprogramms bildete das Schlossplatzkonzert der Musikschule Wartburgkreis mit Jazzband, Jugendorchester und Bigband (Foto: Bilderwerk Geisa)

Rhöner Mundart

Mit einem Lied und Gedichten präsentierten die Grundschüler von Geismar Rhöner Mundart (Foto: Bilderwerk Geisa)

Schlossplatz
 
Der Besucherstrom nahm kein Ende, immer wieder füllten sich die Plätze am Schlossplatz neu mit Gästen (Foto: Bilderwerk Geisa)

Einsegnung

Pfarrer Martin Lerg und Zisterzienser-Pater Moses Hamm vor der Einsegnung der Galerie (Foto: Bilderwerk Geisa)

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