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Okt
01

50. Schuljubiläum Rhön-Ulstertal-Schule Geisa

Schuljubiläum 

Klassenleiter 7a Stefan Denner mit seinen jungen Köchen im Imbissstand zum Schulfest in Geisa (Foto: R. Veltum)

Fünfzig Jahre Schule Geisa

Zum Schuljubiläum kamen viele Hundert Gäste in die Rhön-Ulstertal-Schule Geisa (Foto: R. Veltum)

In Geisa ging dieser Tage eine ganze Festwoche über die Bühne zum 50. Schuljubiläum der Staatlichen Regelschule. Und es kamen viele Besucher und zahlreiche geladene Gäste. Highlight war der Samstag, 22. September.

Doch zum Auftakt des Schuljubiläums gab es zunächst am Samstag ein zünftiges Schulfest und dazu kamen zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern und Gäste aus vielen Bereichen des Geisaer Amtes.
Zum 50. Schuljubiläum der Rhön-Ulstertal-Schule waren über 800 Besucher und Gäste gekommen. In der Regelschule befindet sich auch eine Außenstelle des Vachaer Gymnasiums.

Um nur einige der Aktivitäten zu nennen:

Schule früher – eine lustige Schulstunde, Sagen unserer Heimat, Alte Spiele, Fußballcamp, Fächerboxen, Bastelarbeiten/Papierflieger, Wasserraketen, Fotoausstellung, Schulmuseum, kleine chemische Experimente, Malstraße und Kinderschminken.
Für die musikalische Umrahmung sorgte Enrico Weider mit seiner Anlage in bewährter Weise. Für die gute Versorgung der Festgäste sorgten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a unter ihrem Klassenlehrer Stefan Denner mit seinen 20 jungen Köchen. Hier gab es u.a. Köstliches vom Grill bis hin zu Pizzen, Wurstgulasch, Bratwürsten und Zwiebelkuchen. Ihr Catering- Imbissstand war natürlich ständig dicht umlagert.

Schulleiter begrüßte zahlreiche Gäste

Zur Festveranstaltung begrüßte Schulleiter Jens Jahn am Nachmittag um 15 Uhr im Mehrzweckgebäude der Schule zahlreiche Ehrengäste und ehemalige Lehrerinnen und Lehrer sowie Gäste aus mehreren gesellschaftlichen Bereichen. Zu den Gästen zählten auch Erzieherinnen und technische Mitarbeiter. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt und dazu kamen noch weitere Stehplätze. Durch das Festprogramm führten die beiden Moderatorinnen Emma Übelacker und Lena Reinhard.
Hier gab es leckeren Kuchen und Kaffee und alle Gäste wurden von freundlichen Schülerinnen der Regelschule bedient.
In seiner Rede führte der Schulleiter Jens Jahn aus, dass er sich freue, ehemalige Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu können.

Dank an die Sponsoren

Nach der Begrüßung der Ehrengäste hieß Jahn auch den Vorsitzenden des Schulfördervereins Jürgen Coburger und seine Vorgängerin Barbara Vogel willkommen. Jahn freute sich sehr, zwei seiner Vorgänger im Amt zur Festveranstaltung begrüßen zu dürfen. Heinz Kleber, der das Amt von 1970 bis 1985 begleitete, und Volkmar Schubert, der die Schule durch die schwierige Zeit der Wende von 1990 bis 2012 geführt hat. Den zahlreichen Spendern und Sponsoren dankte der Schulleiter ebenfalls. In Abwandlung eines Zitats von Benjamin Franklin: „Eine Investition in Schule bringt immer noch die besten Zinsen“, sei hier passend. Im Vergleich zu früher (DDR-Zeiten) haben sich die Bedingungen an allen Schulen grundlegend verändert. So z.B. es wird samstags nicht mehr unterrichtet, keine Arbeitseinsätze in der Landwirtschaft, keine politische Einschätzungen der Schüler, keine Pionier- oder FDJ Veranstaltungen, Fahnenapelle, keine Politaktuellen Gespräche usw.

Großes Lob für Engagement

Jens Jahn dankte allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen der Jubiläumsfeierlichkeiten beigetragen haben. Mehreren Personen gebührt Dank und Anerkennung, um nur einige zu nennen: Stefan Denner, Klassenlehrer 7 a, hat in einer sehr beeindruckenden Weise über 800 Gäste mit seinem Catering-Team (20 junge Köche) bestens versorgt und bewirtet.
Constanze Berke hat sich als stellvertretende Schulleiterin bei der gesamten Planung in den letzten Wochen unheimlich eingebracht und engagiert.
Dagmar Nicklich ist eine großartige Kunsterziehungslehrerin. Sie hat immer neue Ideen und hat großen erzieherischen Einfluss auf unsere Schülerinnen und Schüler.
Die Schulsekretärin Astrid Kenzler ist bei allem Lob nicht zu vergessen, sie ist die gute „Seele im Hause“, bei ihr laufen alle Organisationsfäden zusammen. Sie kann mindestens zehn Dinge gleichzeitig machen und dabei eine Fehlerquote von 0% aufweisen. Sie bleibt auch in der größten Hektik zu allen und jedem freundlich. Besonderen öffentlichen Dank sprach Jens Jahn seiner Ehefrau Simone aus, die zu jederzeit Verständnis aufgebracht und ihm den Rücken gestärkt hat.

Landrat Krebs gratulierte

Der Rektor lud abschließend alle Besucher und Gäste zu einem Rundgang durch das Schulgebäude ein. Landrat des Wartburgkreises Reinhard Krebs (CDU), übermittelte ebenfalls seine persönlich Grüße und Glückwünsche zum 50. Schuljubiläum. Krebs dankte allen Lehrerinnen, Lehrern und Erziehern für ihre aufopferungsvolle Arbeit bei der Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen. Er betonte, dass die Regelschule Basis für die berufliche Entwicklung der Jugendlichen ist und man solle die Jugendliche an unsere Region in Thüringen binden durch gute berufliche Perspektiven, dies sei im Geisaer Amt gegeben.

Bürgermeister erinnerte sich an seine Schulzeit

Geisaer Bürgermeister Martin Henkel (CDU) hat selbst diese Schule durchlaufen und hat persönlich viele damalige Lehrer und Erzieher erlebt. Er hat gute Erfahrungen und Erinnerungen mit seinen Lehrern gemacht. Ihnen ist es mit zu verdanken, dass er ausgerüstet mit gutem Wissen und Können, ein weiterführendes Studium aufnehmen und erfolgreich als Diplom-Ingenieur abschließen konnte. Als Bürgermeister setzt er sich stets für die weitere Entwicklung und Ausbau der Rhön-Ulstertal-Schule ein. Dies belegen umfangreiche Baumaßnahmen an der Sporthalle bis hin zum Bau einer modernen Buswendeschleife/überdachte Haltestellen für die Schüler. Henkel fordert und setzt sich für den Ausbau eines schnelleren Internet für die Geisaer Region ein, dies komme dann auch den Schulen zugute.

Festrede hielt Matthias Bott

Die Festansprache hielt der Geisaer Stadtrat Matthias Bott und unterlegte seinen interessanten Vortrag mit einer Power Point Präsentation zu dem Thema: „Tradition und Fortschritt – Kontinuität und Wandel: Die Geschichte des Schulwesens in Geisa“. Für seinen interessanten Vortrag erhielt der Festredner viel Beifall. Das Festprogramm wurde musikalisch umrahmt vom Schulorchester der Musikschule Wartburgkreis unter dem Dirigat von Bernd Hergert. Den Gesang besorgten Johannes Hohmann (9 a), Johanna Günther (10 b) und ein Musikstück bot gekonnt Anna Simon (10 a) dem interessierten Publikum dar. Verena Riemer trug ein Gedicht vor und alle jungen Künstler erhielten für ihre Darbietungen großen Beifall.
Zum Abschluss überreichte Kunst-Fachlehrerin Dagmar Nicklich im Namen aller Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrerkollegiums als großes Dankeschön für die gute Organisation der Feierlichkeiten zum Jubiläum der Rhön-Ulstertal-Schule Blumen an ihren Schulleiter Jens Jahn und seine Stellvertreterin Constanze Berke. Auch hierfür gab es großen Beifall.

Festschrift zum Jubiläum

Zum Schulfest wurde eine interessante Festschrift gefertigt unter der Redaktion von Jens Jahn und Team, diese fand zahlreiche Abnehmer. Die Schülerinnen der Kasse 10, Sophie Sauermilch, Emma Arnreich und Leonie Matthes organisierten auch ein Foto mit 250 Schülern und diese stellten sich zu einer 50 auf. Die drei Schülerinnen erstellten auch in fleißiger Arbeit den ersten Entwurf für die gelungene Festschrift. Die 50-jährige Geschichte der Schule ist in der Festschrift in Wort und Bild ausführlich dokumentiert.

Über 3000 Schülerinnen und Schüler

Rektor Jens Jahn informierte, dass in all den Jahren über 3000 Mädchen und Jungen aus dem Geisaer Amt die Schule besucht haben. Sie erhielten hier an der Schule für ihr späteres Leben das nötige Rüstzeug für ihr Leben. Dafür gebührt jeder Lehrerin und jedem Lehrer sowie den Horterzieherinnen, die hier erfolgreich gewirkt haben, Dank und Anerkennung.
Zum Abschluss der Festwoche wurden alle eingelegen zum Gastspiel „Instant Acts“ am 26. September im Geisaer Kulturhaus mit einer temporeichen Bühnenshow mit Akrobatik, Tanz und Musik.

Biolehrer war ältester Besucher

Übrigens am Rande notiert: Zu den ältesten Besuchern des 50. Schuljubiläums zählten der Biologielehrer Joachim Hendel von 1959 bis 1992 an der Geisaer Schule mit seinen 91 Jahren und der ehemalige Schulleiter Heinz Kleber von 1968 bis 1990 mit 90 Jahren. Und zu der jüngsten Besucherin des Schuljubiläums zählte die kleine (Baby) Marie Luana mit ihren sechs Monaten, Mutti ist Melanie und Opa Anton Bohn war ihr Begleiter.

Richard Veltum

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