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Okt
15

Reise in die Kulturhauptstadt

Seniorenfahrt Schleid 2018

Nach Weimar - in die Kulturhauptstadt Europas - hatte die Einheitsgemeinde Schleid in diesem Jahr alle Senioren aus Schleid, Motzlar, Kranlucken und Zitters eingeladen.

Bürgermeisterin Manuela Henkel begrüßte die Reisegruppe und freute sich über die große Resonanz. Bereits auf der Hinfahrt gab sie Einblicke in die Geschichte der viertgrößten Stadt Thüringens und gab auch die ein oder andere Anekdote von Goethe zu Gehör. Bei einer 5.000-jährigen Zeitreise konnten die Senioren dann am Ankunftsort im sogenannten „Weimarhaus“ anhand verschiedener Szenerien und mit Hilfe von Rundumkulissen, Wachsfiguren sowie Spezialeffekten die Geschichte der Stadt erleben. Jeder dort vorgestellte Raum wurde zur Kulisse der Epochen oder traditionsreichen Ereignisse der Stadtgeschichte. Die dort ausgestellten Figuren stammen übrigens aus den Werkstätten von Madame Tussauds. Die anschließende Zeit nutzen die Reisenden zu einer Besichtigung der Herderkirche, einer UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte.

Bleibende Eindrücke

Besonders der Cranach-Altar, ein nach einem liturgischen Entwurf im Jahr 1555 geschaffenes Gesamtkunstwerk, hinterließ dabei einen bleibenden Eindruck. Genauso wie einst Goethe und Schiller genossen es die Senioren im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen, durch die verwinkelten Gassen und einladenden Plätze von Weimar zu schlendern. Mit einer Reiseführerin ging es im Anschluss mit dem Reisebus zur barocken Sommerresidenz Schloss Belvedere im Süden von Weimar. Dabei erfuhren die Senioren, dass die einstige Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach neben der Bauhaus-Universität, auch die Hochschule für Musik und die Herzogin Anna Amalia Bibliothek beherbergt, bei der 2004 bei einem Brand 50.000 Bücher verloren gingen.

Weimarer Klassik

Ebenso berichtete die Reiseführerin über die Bedeutung der Weimarer Klassik um Wieland, Goethe, Herder und Schiller sowie der Nationalversammlung von 1919, von der sich der Name der Weimarer Republik herleitet. Rund um die Orangerie gab sie Einblicke in das einstige Leben am Hof von Herzog Carl August. Dort wo bereits Goethe botanisierte und die Zarentochter Maria Pawlowna zu festlichen Soireen bat, konnten die Senioren, bevor sie sich auf den Heimweg machten, im Schlosskaffee Platz nehmen oder einen abschließenden individuellen Spaziergang durch die Parkanlage machen.

 

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