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Okt
15

Stiftung für die Heimatstadt und ihre Menschen - 20-jähriges Bestehen gefeiert

zu gz09 Deschauer

Vor 20 Jahren gründete Werner Deschauer seine Stiftung und dankte in seinem Grußwort den Vorstands- und Kuratoriumsmitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement (Foto: Thomas Höhl)

Am 30. September beging die Werner Deschauer Stiftung Geisa ihr 20-jähriges Jubiläum.
Dieser Tag wurde zum Dank mit einem gemeinsamen Besuch des Gottesdienstes in der Stadtpfarrkirche Geisa mit Pfarrer Martin Lerg begonnen, der vom Kirchenchor Geisa in beeindruckender Weise musikalisch umrahmt wurde. Anschließend hatte der Bürgermeister der Stadt Geisa zu einem Empfang mit Festessen in das Schloss eingeladen. Auf dem Schlossplatz spielte die Stadtkapelle Geisa zur Gratulation des Stiftungsjubiläums und für das aus Bochum angereiste Stifterehepaar Anneliese und Werner Deschauer ein musikalisches Ständchen. Danach wurde zur Festveranstaltung im Roten Saal des Schlosses Rückschau gehalten auf 20 Jahre Werner Deschauer Stiftung. Gäste waren die Kuratoriumsmitglieder, Vertreter des Stadtrates, der Vereine, Freunde und Verwandte des Ehepaares Deschauer und Stadtpfarrer Martin Lerg.    

Bürgermeister Martin Henkel würdigte in seiner Ansprache zum 20-jährigen Stiftungsbestehen das Engagement des Stifters Werner Deschauer und seiner Frau Anneliese, die von Anfang an die Stiftung ihres Mannes unterstützte. Der Vorsitzende des Kuratoriums, Peter Günther, sagte in seinem Grußwort: „20 Jahre Werner Deschauer Stiftung in unserer Heimatstadt Geisa, das ist ein Zeitabschnitt, der in vielerlei Beziehungen das Gesicht unserer Stadt und seiner Bürger unsagbar positiv verändert hat. Aus der Verbundenheit zur alten Heimat ist vor 20 Jahren der Wunsch gereift, eine Stiftung mit vorrangig gemeinnützigem Inhalt zu gründen. Dabei stand das Ziel nicht nur alleine der finanziellen Unterstützung, sondern die Förderung vielfältigster Maßnahmen im Vordergrund, wie die Erhaltung der Rhöner Sitten und Gebräuche, Kultur, die Tradition des christlichen Glaubens, das friedliche Miteinanderleben aller Bürgerinnen und Bürger sowie die Hilfe für in Not befindliche Bürger. Diese zahlreichen Maßnahmen haben die Bürger in den vergangenen 20 Jahren hautnah miterlebt können und vernommen. Dazu bedurfte es kontinuierlich großer Anstrengungen von den Mitgliedern des Vorstandes und des Kuratoriums.“

Viele Projekte gefördert oder angeschoben

Kuratoriumsmitglied Sylvia Möller, die von Anfang an im Kuratorium mitarbeitete, stellte in einer Power Point Präsentation die Stiftungsziele vor und zeigte Bilder von den verschiedensten Projekten, die von der Stiftung gefördert wurden, besonders auch dank großzügiger Zustiftungen und Spenden des Ehepaares Deschauer. Das größte Projekt ist die in diesem Jahr eröffnete ANNELIESE DESCHAUER Galerie, deren Errichtung und Ausstattung rund 2,5 Millionen Euro kosteten. Ein zweites großes Projekt war die Sanierung und Einrichtung des Schlosses, in dem sich heute der Sitz der Point Alpha Stiftung befindet. Zu den weiteren Förderprojekten zählten unter anderem die Anschaffung einer mobilen Bühne für die Stadt, das Mahnmal am Brandplatz, die Gedenkstätte Point Alpha, die Restaurierung von Denkmälern, aber auch die Unterstützung mildtätiger Zwecke von in Not geratenen Menschen.

In den Abschlussworten des Stifters hob Werner Deschauer noch einmal hervor, dass er seiner Frau sehr dankbar sei, sie habe die Stiftungsgründung von Anfang an unterstützt und mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Er dankte den Vorstands- und Kuratoriumsmitgliedern für ihr langjähriges, ehrenamtliches Engagement und die außerordentlich gute Zusammenarbeit.
Zum Abschluss nahmen die Gäste der Festveranstaltung an der Eröffnung der Sonderausstellung „Der Dior vom Rhein in Geisa“ in der ANNELIESE DESCHAUER Galerie teil.

 

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