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Mai
20

27. Florianstag im Kreisbrandabschnitt IV

Florianstag Buttlar

Von links: Kreisbrandmeister Frank Möller, Vereinsvorsitzender Feuerwehr Buttlar Christian Ehmann, Stadtverwaltung Geisa u. Mitglied Kreistag Jürgen Dücker, Landrat Reinhard Krebs (Foto: R. Veltum)

In diesem Jahr wurde der traditionelle Florianstag des Kreisbrandabschnittes IV in Buttlar durchgeführt. Eingeladen nach Buttlar zum diesjährigen 27. Florianstag hatte Frank Möller als zuständiger Kreisbrandmeister.

Die hiesigen Floriansjünger unter Vereinschef Christian Ehmann und dem Buttlarer Wehrführer David Ißbrücker hatten sich mit ihren 150 Mitgliedern der Feuerwehr gemeinsam für den 27. Florianstag in ihrer Gemeinde gut vorbereitet.

Einzug zum ökumenischen Gottesdienst

Am 10. Mai trafen in Buttlar zahlreiche Feuerwehren vom Kreisbrandabschnitt IV ein und zogen um 18:45 Uhr in die altehrwürdige (gebaut 1868) katholische Kirche „Mariä Geburt“. Hier wurden die Floriansjünger von dem hiesigen katholischen Diakon Thomas Kranz und evangelischen Pfarrer Henning Voigt zu einem ökumenischen Gottesdienst herzlich begrüßt. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz gut besucht. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgte die Kirchenband „Heart of Church“. Die Musiker erhielten für ihre Beiträge viel Beifall.
Zum Gedenken an die im Feuerwehrdienst umgekommen und verstorbenen Kameraden der Feuerwehren wurde in der Buttlarer Kirche eine Gedenkminute eingelegt.

Viele Gäste kamen

Am Gottesdienst nahmen als Ehrengäste, Mitglied des Landtags Manfred Grob, Landrat Wartburgkreis Reinhard Krebs, der Buttlarer Bürgermeister Johannes Ritz und die Schleider Bürgermeisterin Manuela Henkel teil. Erwähnenswert ist an dieser Stelle die Teilnahme des ehemaligen Wirkungsbereichsleiters der Feuerwehr, Adalbert Schuchert aus Schleid. Er hat damals die Treffen der Feuerwehren zum Florianstag in seinem Wirkungsbereich ins Leben gerufen. Auch als Rentner und Mitglied des Kreistags Wartburgkreis ließ er es sich nicht nehmen, mit seiner stattlichen Feuerwehruniform an diesem 27. traditionellen Treffen teilzunehmen.

Gebet für die Floriansjünger

Pfarrer Hennig Voigt trug am Altar die Fürbitten vor und dankte den Floriansjüngern für ihren ehrenvollen Einsatz zum Schutz von Leben und Gesundheit der Bewohner. Landrat Reinheit Krebs trug vor den zahlreichen Kirchenbesuchern die Lesung vor und wünschte den Floriansjüngern Gottes Segen. Diakon Thomas Kranz erinnerte in seiner Rede an den unermüdlichen und kräftezehrenden Einsatz der vielen Feuerwehrmänner bei den unlängst zahlreichen Bränden in Motzlar. Hier haben die Wehren aus den umliegenden Bereichen großen Einsatz gezeigt und größeren Brandschaden im Dorf verhindert. Ihnen gelte unser Dank und unsere Anerkennung.
Der Diakon war jahrelang selbst Uniformträger und hat als Mitarbeiter im Rettungsdienst sich selbstlos für Leben und Gesundheit von kranken und verunglückten Menschen aktiv eingesetzt.

Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft

Feuerwehrmänner müssen sich stets aufeinander verlassen können und auch die Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft sind unabdingbare Charaktereigenschaften der Floriansjünger, informierte der Diakon. Feuerwehrleute sind rund um die Uhr unentgeltlich im freiwilligen Einsatz, um vielfältige Gefahren für Mensch und Sachwerte abzuwenden. Thomas Kranz überbrachte den Segen Gottes für alle Feuerwehrleute.

Blasmusik zum Kameradschaftsabend

Vereinsvorsitzender Christian Ehmann lud im Anschluss alle Teilnehmer zu einem Kameradschaftsabend in das Dorfgemeinschaftshaus ein. Die Motzlarer Blaskapelle unter David Rausch begleitete die Wehren von der katholischen Kirche durch die Gemeinde bis zum Dorfgemeinschaftshaus mit fröhlicher Blasmusik. Hier gab es bei guter Bedienung mit Speisen und Getränken einen zünftigen Kameradschaftsabend.

Richard Veltum

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