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Jul
01

Erster Spatenstich für die Sanierung und Erweiterung der Grundschule

Spatenstich Grundschule 2019

Die Kinder der Klassen 1 bis 4 aus Geisa, Bremen, Otzbach und Geblar haben Grund sich zu freuen. Im Wert von 4,1 Mio. Euro wird die Grundschule Geisa saniert und erweitert. Dazu kamen die beteiligten Behörden und Unternehmen gemeinsam mit den Grundschülern zu ersten Spatenstich

Die Kinder der Klassen 1 bis 4 aus Geisa, Bremen, Otzbach und Geblar haben Grund sich zu freuen. Im Rahmen der Innerstädtischen Entwicklungsmaßnahme Schulstraße 2 bis 4 wird die Grundschule in der denkmalgeschützten Altstadt von Geisa saniert und erweitert.

Am 14. Juni erfolgte der erste Spatenstich durch den Bürgermeister Martin Henkel (CDU), den Landrat Reinhard Krebs (CDU), den Ersten Beigeordneten der Stadt Geisa Steffen Bott (CDU), den Ortsteilbürgermeister Jürgen Dücker (CDU) aus Geismar, den Schulleiter Andreas Berk, den Bauamtsleiter der Stadt Geisa Steffen Wendler sowie Matthias Hahn von der Firma Ulstertal Baugesellschaft Geisa und Mario Nothe vom Statikbüro Trabert aus Geisa. Landrat Reinhard Krebs erklärte, dass der Standort der Grundschule in Geisa mit der Schulnetzplanung 2006/2007 bestätigt wurde. „Allerdings ging man damals davon aus, dass sich die Stadt Geisa und deren Umland demografisch ähnlich entwickelt wie die übrigen Gemeinden im Wartburgkreis. Jedoch hat es in Geisa eine deutlich bessere Entwicklung gegeben. Während die meisten Familien im Wartburgkreis statistisch nur 1,5 Kinder haben, sind es in Geisa meistens zwei und mehr Kinder – der Bürgermeister ist dabei mit gutem Beispiel vorangegangen“

Kinderfreundliche Stadt

Geisas Erster Beigeordneter Steffen Bott bestätigte diese Entwicklung „Das, was die Stadt Geisa in den letzten Jahren bereits an notwendigen Erweiterungen der Kindergärten umgesetzt hat, kommt nun in den Schulen an. Die seit über 10 Jahren positive demografische Entwicklung in Geisa zeigt, dass die Stadt die richtigen Entscheidungen getroffen hat, damit sich Familien hier wohl fühlen. Die kinderfreundliche Grundstimmung und die sehr gute wirtschaftliche Entwicklung in Geisa tragen dazu bei, dass sich Familien bewusst für Geisa als Wohnort und für mehrere Kinder entscheiden.“

Entwicklung der Grundschulen im Geisaer Amt

Im Geisaer Amt gibt es drei Grundschulen, die sich in Geisa, Geismar und Buttlar befinden. Die Schulen in Geismar und Buttlar sind einzügige Grundschulen und allesamt an ihrer Kapazitätsobergrenze. Die Schülerzahlen in Geisa haben sich von rund 90 auf nun 140 Kinder erhöht. Damit wird es erforderlich, dass die Geisaer Grundschule zweizügig betrieben wird. Auch die aktuellen Geburtenzahlen betätigen, dass sich diese Entwicklung weiter fortsetzt.
„Darum ist es erforderlich, die Grundschule um Klassenräume, Horträume, Essensraum und einen multifunktionalen Sport- und Begegnungsraum zu erweitern. Hierzu hatte die Stadt Geisa bereits zwei nebenstehende Grundstücke erworben. Im Zuge der Maßnahme erfolgt auch die Sanierung des bestehenden Schulgebäudes.

Investition von 4,1 Mio. Euro

„Insgesamt wird die Maßnahme mit Baukosten von 4,1 Mio. Euro eine der aufwendigsten Baumaßnahmen der Stadt Geisa innerhalb der letzten 30 Jahre. Die Finanzierung erfolgt durch Investitionszuschüsse aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 3,279 Mio. Euro und einem Finanzierungsanteil des Wartburgkreises von 800 Tausend Euro“, erläuterte Jürgen Dücker als Vertreter der Stadtverwaltung und Mitglied im Schulausschuss des Wartburgkreises. Die Stadt Geisa beteiligt sich mit dem Ankauf von zwei Grundstücken für den Erweiterungsbau, den Kosten für die erfolgten Vorplanungen und des europaweiten Architektenwettbewerbs sowie mit der organisatorischen, förderrechtlichen und baulichen Umsetzung der Maßnahme.

Gut zusammengearbeitet

Geisas Bürgermeister Martin Henkel dankte allen Beteiligten, die das Vorhaben möglich gemacht haben. „Wir haben hier wirklich eine tolle Zusammenarbeit zwischen dem Wartburgkreis mit Schulausschuss, Verwaltung und Kreistag, dem Freistaat Thüringen mit Infrastrukturministerium und Landesverwaltungsamt, der Stadt Geisa mit dem Stadtrat und der Stadtverwaltung. Sehr harmonisch gestaltet sich auch das Zusammenspiel mit dem Sanierungsträger DSK sowie den beteiligten Planungsbüros, insbesondere mit dem Planungsbüro Kraus aus Dermbach und dem Statikbüro Trabert aus Geisa. Das Vorhaben leistet einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der baukulturellen Qualität und zur Erhaltung der historischen Schulfunktion in der Altstadt.

Aufwertung der Innenstadt

Es wirkt innerstädtischen Leerstand entgegen, wertet einen markanten Standort im denkmalgeschützten Stadtkern auf, passt städtische Infrastruktur dem Bedarf an und trägt damit langfristig zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Stadt Geisa als Grundzentrum bei. Ganz wichtig ist uns auch, dass die Kinder kurze Schulwege haben und zu Fuß zur Schule gehen können. Das ist nicht nur gut für die Gesundheit unserer Kinder, sondern vermeidet auch zusätzlichen PKW-Verkehr und den damit verbundenen CO²-Ausstoß. Mit der zentralen Lage in der Innenstadt wird dies ermöglicht. Wir investieren hier in unsere Kinder und in die Zukunft der Region.“

 

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