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Dez
09

Matthias Breitenbach ist der Bürgermeisterkandidat der CDU

CDU Stadtverband

Zur Nominierungsveranstaltung des CDU-Stadtverbandes Geisa (von links): Hubert Kritsch, Hubert Wilhelm, Martin Henkel, CDU-Bürgermeisterkandidat Matthias Breitenbach, Jürgen Dücker und Bernhard Schuchert

Am 22. November wurde Matthias Breitenbach nach einer ausgezeichneten Rede mit einem Top-Ergebnis von 92,3 % zum Bürgermeisterkandidaten der CDU für die Wahl des Bürgermeisters der Stadt Geisa nominiert.

Zur Versammlung waren alle CDU-Mitglieder aus den Ortsteilen der Stadt Geisa eingeladen. Die Nominierungsveranstaltung eröffnete der Landtagsabgeordnete Martin Henkel, der als CDU-Vorsitzender des Stadtverbandes Geisa und ehemaliger Bürgermeister der Stadt ungeschminkt schilderte, welche arbeits- und zeitintensiven Tätigkeiten den neuen Bürgermeister erwarten werden. Um als Bürgermeister erfolgreich zu sein, so Martin Henkel, reiche es nicht aus, von 08:00 bis 17:00 Uhr im Rathaus zu verwalten. Man müsse in regionalen und überregionalen Gremien, also dort wo wichtige Entscheidungen getroffen werden und über Verteilung von Fördermitteln entschieden wird, aktiv mitwirken. Martin Henkel stellte die 26 Gremien vor, in denen er selbst häufig als Vorsitzender auftritt. „Das heißt“, schilderte der ehemalige Bürgermeister, „dass die Woche aus 7 Arbeitstagen besteht und dass man an 5 dieser Tage erst spät nach Hause kommt.“ Was man dadurch der Familie zumutet, müsse jedem klar sein, der dieses Amt antreten möchte.

Abschrecken ließ sich Matthias Breitenbach durch Henkels Schilderungen nicht. Ihm sei voll bewusst, was auf ihn zukommt und er sei es gewohnt, für Ziele entschlossen zu kämpfen. Das habe ihn in seinem Beruf als langjähriger Berater von Unternehmerkunden Anerkennung, Vertrauen und Erfolge gebracht. Insbesondere die Grundwerte der ländlich agierenden Volks- und Raiffeisenbanken lassen ihn regional und heimatverbunden leben, denken und handeln.
Als geborener Eichsfelder, der seit 16 Jahren in Geisa lebt, war die Ausgangsposition Matthias Breitenbachs zunächst keine einfache. Nicht allen Versammlungsteilnehmern, insbesondere aus den Ortsteilen von Geisa, war der Kandidat bekannt. Mit kraftvoll klugem Gestaltungswillen konnte der ebenso bewegt wie bewegend auftretende Matthias Breitenbach die Herzen der Anwesenden gewinnen.

Er stellte sich als vorausschauender, realitätsnaher, heimatverbundener, ökonomisch wie ökologisch denkender und handelnder Mensch vor, der voller Elan einen gesamtheitlichen Plan einer intelligenten, zeitgemäßen und zukunftssicheren Kommunalentwicklung mit allen wechselwirkenden Bereichen und Aspekten verfolgen wird. „Wer seine Heimat liebt, der macht sie besser“, versprach Breitenbach den kräftig applaudierenden Mitgliedern.

Er wuchs in Bodenrode, einem kleinen Dorf mit ca. 500 Einwohnern im katholischen Eichsfeld, auf. Geformt und geliebt wurde er in einem konservativen Elternhaus der dörflichen Gemeinschaft, in welcher christlicher Glaube, Fleiß und enger Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger sowie Offenheit gegenüber allem Neuen, aber auch Fußball, Feuerwehr und Kirmes das Zusammenleben prägten. Diese Erfahrungen beeinflussen sein Weltbild bis heute. Nachdem ihn die Liebe in die Rhön verschlug, merkte Matthias Breitenbach sehr schnell, dass auch hier die Werte gelebt werden, die er aus seiner alten Heimat kannte. Schnell wurde er heimisch und begann sich für das Gemeinwesen zu engagieren. Er motivierte junge Leute, mit ihm in den Rhönklub Zweigverein Geisa einzutreten, um eine lebendige und zukunftsfähige Verjüngung zu verwirklichen. Seit 2015 ist Matthias Breitenbach Sprecher des Pfarrgemeinderats der katholischen Kirchengemeinde in Geisa. Der Jugend besonders verpflichtet ist er in der Kirchengemeinde für die Jugendarbeit und Ministranten verantwortlich. Im Geisaer FC Bayern München-Fanclub arbeitet er im Vorstand als Kassierer.

Matthias Breitenbach setzt auf Kontinuität, will den eingeschlagenen Weg, der von ihm als Erfolgsspur beurteilt wird, fortsetzen, dabei aber nicht Martin Henkel kopieren, sondern eigene Akzente setzen. Sein Beruf erfordere eigenes und analytisches Denken sowie immerwährendes kritisches Hinterfragen. Dennoch sähe und schätze er die für unsere Region einmalige Chance „einen von uns in Erfurt an den Schaltstellen der Macht zu haben“. In einer gut verzahnten Zusammenarbeit ließen sich Entwicklungschancen generieren, von denen die gesamte Region massiv profitieren könnte.

Eine „Ein-Mann-Show“ werde es mit ihm nicht geben, verpflichtete sich Matthias Breitenbach. Er werde die enge Zusammenarbeit mit allen Akteuren der zivilen Bürgergesellschaft suchen, den Ortschaftsräten, dem Stadtrat, den Vereinen, den Kirmesgesellschaften, den Feuerwehren, den Jugendlichen, den Unternehmern, den Kirchen, der Deschauer- und der Point Alpha Stiftung, allen Institutionen sowie vor allem den Bürgerinnen und Bürgern, die sich zum Wohle der Gemeinschaft einbringen wollen. Das sind die Stützen der Gesellschaft, durch deren Engagement eine Kommune lebt und wächst. 

„Geisa ist meine Heimat. Als Familienmensch ist es mein Antrieb, das Leben in Geisa und den Ortsteilen so attraktiv wie möglich zu gestalten. Hierzu zählen insbesondere weitere Investitionen in Kindergärten, Schulen, schnelles Internet, Straßen und Radwege, Infrastruktur, Sportanlagen, Spielplätze, gewerbliche Ansiedlungen, Baugebiete, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Tourismus, ärztliche Versorgung und Feuerwehren. Da ich selbst aus einem kleinen Dorf stamme, kann ich mich zudem sehr gut in die Lage der Einwohner aus unseren 11 Ortsteilen versetzen. Darum liegt mir die Erhaltung und Gestaltung des Dorflebens ganz besonders am Herzen. Mit bodenständigen und verlässlichen Werten stelle ich mich sehr gern der verantwortungsvollen Aufgabe für unsere Stadt und ihre Bürger“ sagt Matthias Breitenbach.

Nach seiner Wahl bedankte sich Matthias Breitenbach für das ihm entgegengebrachte Vertrauen durch die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Geisa. Er sieht es als Ehre an, für die CDU und für diese so herrliche Region, die ihm zur geliebten Heimat geworden ist, kandidieren zu dürfen.
Welchen tiefen Eindruck Matthias Breitenbach bei den Anwesenden hinterließ, reflektierte die Stimmung nach dem offiziellen Teil. „Er ist sehr kompetent“, sagte ein alter CDU`ler. Ein anderer pflichtete bei und lobte Breitenbachs sowohl konservative wie liberale, aber auch soziale Einstellung. „Und ökologisch is`ser auch“, ergänzte ein weiterer Versammlungsteilnehmer. „Einen anderen Stil von Politik“ wollen einige sogar erkennen. Ein klassischer Hoffnungsträger eben!

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