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Jul
18

Geisa gewinnt den KFW-AWARD „LEBEN 2022“

Geisas Bürgermeisterin Manuela Henkel (3.v.l.) und Dr. Christine Meißner (1.v.l.) mit den anderen Preisträgern der Kategorie „Energetische Stadtsanierung“ bei der Preisverleihung in Berlin

Stadt erhält Preisgeld von 5.000 EURO für vorbildhafte energetische Stadtsanierung in der denkmalgeschützten Altstadt

Erstmalig wurde in diesem Jahr von der Kreditanstalt für Wiederaufbau der KFW-AWARD „Leben 2022“ für nachhaltige, innovative und zukunftsweisende Kommunen vergeben. Unter den zehn bundesweiten Preisträgern ist auch Geisa. Die Stadt wurde neben Potsdam und Bielefeld für ihr Engagement im Bereich „Energetische Stadtsanierung“ ausgezeichnet. „Wir freuen uns riesig“, sagte Bürgermeisterin Manuela Henkel, die gemeinsam mit Dr. Christine Meißner anlässlich des Deutschen Kommunalkongresses in Berlin den Preis von KfW-Vorstandsvorsitzenden Stefan Wintels und ntv-Moderatorin Carola Ferstl überreicht bekam. „Der Klimawandel, die Digitalisierung sowie der demografische Wandel stellen Kommunen vor enorme Herausforderungen“, so Henkel. Um nachhaltige und zukunftsweise Projekte in Städten und Gemeinden ins Rampenlicht zu stellen, hatte die KfW Bankengruppe den KfW Award Leben ausgerufen. „Bis zum 14. April konnten wir uns mit Projekten bewerben, die zur Verbesserung der Lebensqualität beigetragen haben“, erklärte Dr. Christine Meißner, die als DSK-Mitarbeiterin zuständig für die Stadtentwicklung in Geisa ist. Mit ihrem kommunalen Nahwärmenetz in der denkmalgeschützten Altstadt, dass mit Hackschnitzeln aus dem Kommunalwald betrieben wird und der Renaturierung von Industriebrachflächen zu attraktiven Freizeit- und Naherholungsbereichen in der Stadt konnte Geisa schließlich die 12köpfige Fachjury überzeugen. „Es war schon eine besondere Herausforderung im denkmalgeschützten Stadtkern innerhalb der alten Stadtmauern ein nachhaltig-energetisches Konzept für die kommunalen Gebäude umzusetzen“, erläutere Dr. Christine Meißner. Photovoltaik oder die Dämmung der historischen Fassaden ist in diesem Bereich nicht möglich. Die regionale Ressource Holz, vor allen Dingen anfallende Holzabfälle zu nutzen, hat sich bis heute bewährt. „Mit unseren beiden Nahwärmenetzen beheizen wir Stadtverwaltung, Galerie, Museum, Schlosshotel, Kulturhaus, Kita, Ärztehaus und die Musikschule. Dabei sparen wir nicht nur Geld, sondern sind unabhängig von den Preissteigerungen im Energiesektor“, betonte Bürgermeisterin Manuela Henkel. Sie dankte allen Beteiligten und besonders Dr. Christine Meißner für ihren Einsatz sowie Energiemanager Dominik Ebert vom Bauhof der Stadt, der die beiden Anlagen regelmäßig pflegt und wartet. Neben der Kategorie „Energetische Stadtsanierung“ wurden auch noch Preise für die Bereiche „Digitale Bildung“ sowie „Soziales und bezahlbares Wohnen“ an weitere sieben deutsche Städte verliehen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 EUR verbunden. Das Projekt der Stadt Geisa wird in einem Filmbeitrag vorgestellt unter:

https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/F%C3%B6rderauftrag-und-Geschichte/KfW-Awards/KfW-Award-Leben/KfW-Award-Leben-2022/

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