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Jun
19

Das Amtsgericht Eisenach gibt bekannt

Beschluss zum Grundbuch Wenigentaft
Geschäftsnummer K 42/14

Das im Grundbuch von Wenigentaft, Blatt 170, Grundbuchamt Bad Salzungen eingetragene Grundeigentum

BVNr. 1: Flur 11, Flurstück 12/1, Gebäude- und Freifläche, An der Buttlaer Straße zu 684 qm
BVNr. 2: Flur 11, Flurstück 10/3, Gebäude und Freifläche, An der Buttlarer Straße 25 zu 474 qm

(beide Grundstücke sind gemeinsam bebaut mit Einfamilienwohnhaus und Nebengelass, gelegen St.-Georg-Str. 11 in 36419 Buttlar OT Wenigentaft, beide Grundstücke bilden eine örtliche und wirtschaftliche Einheit, die Grundstücke sind im Flurbereinigungsverfahren einbezogen)

soll am Donnerstag, 24.08.2017,
um 9:00 Uhr, im Zimmer 218, im Gerichtsgebäude Theaterplatz 5

durch Zwangsvollstreckung versteigert werden.

Der Versteigerungsvermerk ist am 20.06.2014 hinsichtlich eines ½-Miteigentumsanteils und am 19.05.2015 hinsichtlich des weiteren ½-Miteigentumsanteils in das Grundbuch eingetragen worden.

Gemäß § 74 a Abs. 5 ZVG beträgt der festgesetzte Verkehrswert
64.400,00 EUR zu dem Grundstück Flurstück 12/1
44.600,00 EUR zu dem Grundstück Flurstück 10/3

Ist ein Recht im Grundbuch nicht ersichtlich oder erst nach dem Versteigerungsvermerk eingetragen, muss der Berechtigte es anmelden, bevor das Gericht im Versteigerungstermin zum Bieten auffordert und es glaubhaft machen, wenn der Gläubiger widerspricht, andernfalls wird das Recht im geringsten Gebot nicht berücksichtigt und erst nach dem Anspruch der Gläubiger und den übrigen Rechten befriedigt.
Es ist zweckmäßig, zwei Wochen vor dem Termin eine Berechnung der Ansprüche – getrennt nach Hauptbetrag, Zinsen und Kosten – einzureichen und den beanspruchten Rang mitzuteilen. Der Berechtigte kann dies auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle erklären.
Wer berechtigt ist, die Versteigerung des Grundeigentums oder seines Zubehörs (§ 55 ZVG) zu verhindern, kann das Verfahren aufheben oder einstweilen einstellen lassen, bevor das Gericht den Zuschlag erteilt.
Versäumt er dies, tritt für ihn der Versteigerungserlös anstelle des Grundeigentums oder seines Zubehörs.
In einem früheren Termin ist der Zuschlag bereits gemäß § 85 a Abs. 1 ZVG versagt worden.

Eisenach, 31.05.2017
Volkmann, Rechtspflegerin (Siegel)
Amtsgericht Eisenach