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Aug
02

Das Amtsgericht Eisenach gibt bekannt

Beschluss zum Grundbuch Schleid
Geschäftsnummer K 37/16

Das im Grundbuch von Schleid, Blatt 141, Grundbuchamt Bad Salzungen eingetragene Grundeigentum

Flur 1, Flurstück 57/2, Gebäude- und Freifläche, Hauptstraße 19 zu 94 qm
(tatsächliche Lagebezeichnung: Schleider Hauptstraße 23;
Bebauung mit zweigeschossiger, unterkellerter Doppelwohnhaushälfte mit Eingangsvorbau)

und das im Grundbuch von Schleid, Blatt 162, Grundbuchamt Bad Salzungen eingetragene Grundeigentum
Flur 1, Flurstück 57/4, Landwirtschaftsfläche zu 228 qm
(Hinterlandfläche ohne Erschließung, Bebauung mit Stallgebäude in schlechtem Bauzustand)

soll am Donnerstag, 23.11.2017,
um 9:00 Uhr, im Zimmer 218, im Gerichtsgebäude Theaterplatz 5

durch Zwangsvollstreckung versteigert werden.

Der Versteigerungsvermerk ist am 25.05.2016 in das Grundbuch eingetragen worden.

Gemäß § 74 a Abs. 5 ZVG beträgt der festgesetzte Verkehrswert
65.000,00 EUR für Grundstück Flur 1 Flurstück 57/2
  1.900,00 EUR für Grundstück Flur 1 Flurstück 57/4

Ist ein Recht im Grundbuch nicht ersichtlich oder erst nach dem Versteigerungsvermerk eingetragen, muss der Berechtigte es anmelden, bevor das Gericht im Versteigerungstermin zum Bieten auffordert und es glaubhaft machen, wenn der Gläubiger widerspricht, andernfalls wird das Recht im geringsten Gebot nicht berücksichtigt und erst nach dem Anspruch der Gläubiger und den übrigen Rechten befriedigt.
Es ist zweckmäßig, zwei Wochen vor dem Termin eine Berechnung der Ansprüche – getrennt nach Hauptbetrag, Zinsen und Kosten – einzureichen und den beanspruchten Rang mitzuteilen. Der Berechtigte kann dies auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle erklären.
Wer berechtigt ist, die Versteigerung des Grundeigentums oder seines Zubehörs (§ 55 ZVG) zu verhindern, kann das Verfahren aufheben oder einstweilen einstellen lassen, bevor das Gericht den Zuschlag erteilt.
Versäumt er dies, tritt für ihn der Versteigerungserlös anstelle des Grundeigentums oder seines Zubehörs.
In einem früheren Termin ist der Zuschlag bereits gemäß § 85 a Abs. 1 ZVG versagt worden.

Eisenach, den 22.06.2017
Plakinger, Rechtspflegerin