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Jul
20

ThüringenForst bittet um Mithilfe

Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners

Der Eichenprozessionsspinner (EPS-Raupe) breitet sich immer mehr in Thüringen aus. "Wir haben den Hinweis, dass die Forstschädlinge weiter zunehmen, neben dem Eichenprozessionsspinner auch der Schwammspinner", sagte der Sprecher der Landesbehörde Thüringenforst, Horst Sproßmann.

Seit zwei Jahren seien die Raupen des Eichenprozessionsspinners nicht mehr nur in Südthüringen, sondern auch in Ost- und Nordthüringen auf dem Vormarsch. Sie fressen Eichen kahl, können aber auch für Menschen gefährlich werden. Denn die feinen Gifthärchen der Raupen können bei Kontakt zu Hautjucken, Atemnot oder einem allergischen Schock führen. Thüringenforst erfasst jedes Jahr von Juni bis August die Bestände.
Nach Angaben des Julius-Kühn-Instituts (JKI) in Braunschweig tritt der Schmetterling seit Mitte der 1990er Jahre verstärkt in Deutschland auf, allerdings sei der Befall regional unterschiedlich.

Vorkommnisse melden!
Es ist durchaus möglich, dass EPS-Raupen in nennenswerter Dichte in Gebieten des Wartburgkreises vorkommen oder auftauchen werden.
Bei Verdacht auf Vorkommen außerhalb des Waldes/Forstes wird um Meldung gebeten, Fotos von Raupennestern und Raupen zwecks Artbestimmung (es gibt einige andere Arten, mit denen EPS verwechselt werden kann) direkt zu senden an:
Herrn Bachmann* ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und pflanzengesundheit@ tlllr.thueringen.de)
*Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR)
Postfach 100 262, 07702 Jena, Tel. 0361 - 57 404 1000, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Herr Bachmann hat die Durchwahl 0361 / 57 4151 144 (Vertretung Daniel Kahl, Tel.: – 55 068 118 -120)
Die Meldung sollte dem Gesundheitsamt ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und dem Umweltamt ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) ebenfalls in Kopie zugesendet werden.
Die korrekte Artbestimmung ist der erste wichtige Schritt in der Handlungskette (siehe Maßnahmenplan). Sollten mit der Bekämpfung von EPS beauftragte Firmen (z. B. zertifizierte Schädlingsbekämpfungsunternehmen) Fragen zur fachgerechten Entsorgung der bekämpften Raupen(-nester) haben, so steht der AZV für Auskünfte zur Verfügung (Ansprechpartnerin z. B. Frau Günther Telefon 03695/673-404).
Bei Verdacht auf Vorkommen von EPS im Wald/Forst ist das zuständige Forstamt zu verständigen.

 

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