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Wenigentaft

Der Ortsteil Wenigentaft hat 276 Einwohner (01.01.2018). Es gibt ein Dorfgemeinschaftshaus, eine Gaststätte, der Rhönradweg führt durch den Ort und der Hessische Kegelspielradweg hat hier seinen Anschluss. Ein Wanderparkplatz bietet die Möglichkeit, das Auto abzustellen und den Point-Alpha-Weg mit zahlreichen Informationstafeln als Rundwanderweg zu erkunden. Das kulturelle Leben des Dorfes prägen unter anderem der Feuerwehrverein, der Karnevalverein und die Kirmesgesellschaft.
Blick auf WenigentaftKirche von Wenigentaft
Dorfgemeinschaftshaus WenigentaftGaststätte

1200 Jahre Wenigentaft

815 – 2015 „Im Fluss der Zeit“

Erfolgreiche Festwoche mit mehreren Tausend Gästen

Nach einer überaus erfolgreichen Festwoche zur 120-Jahrfeier von Wenigentaft vom 31. Mai bis 7. Juni 2015 sind die Besucher, wie auch die Einwohner des gastgebenden Dorfes sehr zufrieden über das gelungene Fest.

Anlässlich der Festwoche vom 31. Mai bis 7. Juni gab es viele verschiedene Veranstaltungen. Die Festwoche wurde mit einem feierlichen Festgottesdienst mit Generalvikar Prof. Dr. Stanke eröffnet. Nachdem Gottesdienst begrüßten die Alphornbläser „Siebenschläfer“ aus Geisa die Gäste mit Alphornklängen und Böllerschüssen. Gelungen war auch die offizielle Eröffnung der Jahrfeier mit vielen Gästen aus Politik, Kirche und Gesellschaft. Die musikalische Umrahmung übernahm die Stadtkapelle Geisa.

 

 

Kinderaktionstag mit 80 Schülern

Am Montag in der Festwoche der 1200 Jahrfeier gab es einen Kinderaktionstag mit der Grundschule Buttlar in Wenigentaft. Es nahmen ca. 80 Schüler teil, denen an 6 Stationen allerhand Wissenswertes nähergebracht wurde. Hierzu gehörten die Herstellung von Honig und Butter, die Ortsgeschichte, das spielerische Entdecken der Natur, das Erkunden der Flussbewohner der Taft und geführte Wanderungen rund um den Buchenberg. Die Theaterveranstaltung mit der Fuldaer Theatergruppe „Mittendrin“ kam bei den Kleinen wie auch bei den Großen Gästen sehr gut an.

Robert Payer’s Original Burgenlandkapelle sorgte am Mittwochabend bei vollem Zelt für ausgelassene Stimmung. Auch „Schorsch” gab in den Pausen alles, um mit Wort und Witz zu unterhalten. So war es für alle ein rundum gelungener Abend, was sich nicht zuletzt an den fünf Zugaben zeigte.

 

Taft hatte Festtagsgewand angelegt

Für den Feiertag Fronleichnam hatten die Bewohner ihrem Dorf ein schönes Festtagsgewand angelegt und prächtige Altäre aufgebaut. Damit war das notwendige Ambiente für das Hochfest des Leibes und Blutes Christi gegeben. Dies wurde auch belohnt durch die reiche Schar Gläubiger, die sich in der Kirche einfanden, um anschließend gemeinsam an der Fronleichnamsprozession durch das Dorf teilzunehmen.

Im Anschluss an die Messe gingen die Feierlichkeiten im Gasthaus “Zum Weißen Roß” weiter. Hier war bereits alles vorbereitet, um für das leibliche Wohl der Kirchgänger zu sorgen. Es gab Flurgönder von der Metzgerei Mihm und Bratwurst sowie kühle Getränke. Für ausgelassene Stimmung sorgten die Michaelsberg Musikanten, die eine herrliche Blasmusik zum Besten gaben.

 

Das Wenetäfter-Lied

Der Freitagabend stand nicht im offiziellen Programmheft, denn der war für das Dorf bestimmt. Im Mosebachshof wurde ein zünftiges Schlachtfest veranstaltet. Es gab allerhand Deftiges vom Schwein, geliefert von der Fleischerei Winter aus Buttlar. Das ganze Dorf kam zusammen, um sich die Köstlichkeiten aus dem Kessel oder als Wurstplatte schmecken zu lassen. Für gute Laune sorgten “Die Vächer” mit ihrem reichen Repertoire an Stimmungsliedern. Die Täfter Schola trug mit ihrem Wenetäfter-Lied zur guten Stimmung bei. Es war ein gelungener Abend, an dem ausgelassen gesungen, getanzt und gefeiert wurde.

Zu geführten Wanderung durch die Täfter Flur lud Karl Göllmann ein und am Samstagabend sorgte die Big Band “Vorsicht Gebläse” für beste Stimmung. Die Band brachte mit einem Feuerwerk an Musik das Publikum zum Toben. Vor der Bühne sammelte sich das tanzwütige Volk und begab sich ganz in den Bann der Musik.

 

Viele Attraktionen und bestes Sommerwetter

Der Sonntag wurde mit einer feierlichen Festveranstaltung eröffnet, Tausende Besucher strömten den ganzen Tag nach Wenigentaft, um die Hofattraktionen im Dorfkern, Bildermuseum, Kinderprogramm, Mitmach-Theater, Höhenrettung der Werkfeuerwehr K+S vom Kirchturm und die Musikgruppen zu bestaunen. In den Höfen waren Stände und Ausstellungsstücke vorbereitet, Tische und Stühle aufgestellt und Beschattungsutensil aufgebaut. Das war auch nötig, denn die Sonne strahlte ihre schönsten Strahlen auf das Jubiläumsdorf. Auf der Open Air Bühne am Kirchplatz, die die Stadt Geisa bereitgestellt hatte, fand ein unterhaltsames Programm statt.

 

Die Bergmannskapelle Unterbreizbach, das Musikcorps Ufhausen mit Marschparade und Straßenshow und die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kohlbachstaler im Rhönklub“ sorgte für beste Laune bei den Gästen. Den Abschluss auf der Festbühne machte eine Modenschau von „Stay In“ und „Laufwerk“ Geisa, für die kreativen Frisuren der Modells sorgte das Team von Gassmanns Friseure Buttlar.

 

Am Abend sorgte im voll besetzten Festzelt die Trachtenkapelle Großentaft noch einem für gute Laune und die Besucher ließen sich beim Starkbierabend mit Haxen und Kesselfleisch verwöhnen.

 

Großes Lob

Ein großes Lob geht an die Organisatoren und alle Helfer der 1200-Jahrfeier. Es war rund um ein gelungenes Fest. Die Besucher wurden mit herzlicher Gastfreundlichkeit empfangen und waren voll des Lobes.

Im Vorfeld der Veranstaltungen wurde gute Arbeit geleistet und alles was möglich ist in Bewegung versetzt. Dank der guten Vorbereitung wurde es dann auch eine überaus gelungene Jahrfeier, von der man noch lange erzählen wird.

wenigentaft helferfest
Mit einem großen Helferfest anlässlich der 1200 Jahrfeier dankten die Wenigentäfter Organisatoren/Veranstalter Johannes Ritz und Sebastian Weber & Team am 29. August 2015 allen fleißigen Dorfbewohnern für ihren aktiven Beitrag zum Gelingen des historischen Jubiläums.

Im Namen des Festausschusses überreichte Johannes Ritz an die Vorsitzende Hospiz & Kinder-Jugendhospizdienst Bad Salzungen/Rhön, Johanna Weymar, einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro. (Foto: Richard Veltum)

Auf der Homepage
www.wenigentaft.de sind Fotos und Berichte über die Festwoche zu sehen.

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