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Ehrenbürger

Verleihung des Ehrenbürgerrechts

Auf der Grundlage der Thüringer Kommunalordnung sowie der Hauptsatzung der Stadt Geisa können Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um die Stadt Geisa und das Wohl ihrer Einwohner verdient gemacht haben, zu Ehrenbürgern ernannt werden.

Auszug aus der Hauptsatzung der Stadt Geisa vom 21.08.1996

§ 10 Ehrenbezeichnungen
(1) Personen, die sich in besonderem Maße um die Stadt und das Wohl ihrer Einwohner verdient gemacht haben, können zu Ehrenbürgern ernannt werden.
(2) Personen, die durch besondere Leistungen oder in sonstiger vorteilhafter Weise zur Mehrung des Ansehens der Stadt beigetragen haben, können besonders geehrt werden. Der Stadtrat kann dazu spezielle Richtlinien beschließen.
(3) Die Verleihung des Ehrenbürgerrechtes und der Ehrenbezeichnung soll in feierlicher Form in einer Sitzung des Stadtrates unter Aushändigung einer Urkunde vorgenommen werden.

 

Verleihung des Ehrenbürgerrechtes der Stadt Geisa
an Frau Anneliese Deschauer am 6. September 2014

 

Einstimmig fasste der Stadtrat am 19. Mai 2014 den Beschluss Nr. 01/07/2014 über die Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Geisa an Frau Anneliese Deschauer in Würdigung ihre besonderen Verdienste für die Stadt Geisa
 
Die höchste Auszeichnung der Stadt Geisa wird Frau Anneliese Deschauer aus Dankbarkeit für ihre Verdienste als Förderin der Stadt Geisa verliehen. In außergewöhnlichem Maße hat sie sich für das gemeinschaftliche Wohl engagiert und weit über die Grenzen der Stadt hinaus bleibende Verdienste erworben. Sie hat zahlreiche bedeutsame Projekte unterstützt, darunter die vollständige Restaurierung des Barockschlosses Geisa, Bedürftigen vielfältige Hilfen gewährt und besonderen Anteil an der positiven Entwicklung des kulturellen Lebens der Stadt.
Frau-Deschauer
Am 6. September 2014 fand im Rahmen einer außerordentlichen Stadtratssitzung die feierliche Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Frau Anneliese Deschauer aus Bochum statt.
 
Würdigung der Ehrenbürgerin
In herzlichen Grußworten sprachen der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte und auch der CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Grob zu der Ehrenbürgerin.
Auf der Ehrenbürger-Urkunde, gestaltet von dem Dorndorfer Künstler Herbert Lochner, ist unter anderem eine Zeichnung vom Geisaer Schloss zu sehen. Als der Bürgermeister Martin Henkel gemeinsam mit den weiteren Ehrengästen die Urkunde an Frau Deschauer überreichte, zeigte sie sich sichtlich gerührt und sprach anschließend in herzlichen Dankesworten zu den Gästen. Zu den Gratulanten zählte der Ehemann Werner Deschauer, der seine tiefe Verbundenheit seit über 50 Jahren mit seiner Frau Anneliese zum Ausdruck brachte. Es folgte die Eintragung der neu ernannten Ehrenbürgerin in das Goldene Buch der Stadt Geisa.
 
Überraschungsgast
Am späteren Abend kam als Überraschungsgast die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU), um der Ehrenbürgerin persönlich zu gratulieren und ihre Hochachtung für solch beeindruckendes Engagement auszusprechen. Zu den weiteren Gästen zählten neben den Stadtratsmitgliedern und Ortsteilbürgermeistern unter anderem auch Abt Dr. Maximilian Heim vom Zisterzienserkloster Heiligen Kreuz im Wienerwald, Vertreter der Werner und Anneliese Deschauer Stiftung Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel und der Werner Deschauer Stiftung Geisa, Stadtpfarrer Martin Lerg, Familienangehörige und Freunde des Ehrenbürgerpaares.


 

 

 

Verleihung des Ehrenbürgerrechtes der Stadt Geisa
an Werner Deschauer am 17. Oktober 2003

Einstimmig fasste der Stadtrat am 20. August 2003 den Beschluss Nr. 17/05/2003 über die Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Geisa an Werner Deschauer in Dankbarkeit für sein großzügiges Engagement zum Wohle der Stadt.

Herr Deschauer hatte am 20. August 1998 die Werner Deschauer Stiftung zur Förderung seiner Heimatstadt Geisa und ihrer Bürger gegründet. Ziel der Stiftung ist die Förderung mildtätiger, kultureller und gemeinnütziger Projekte. Außerdem dient die Stiftung der Unterstützung kirchlicher Zwecke. Dank der Werner Deschauer Stiftung konnten in den vergangenen 5 Jahren zahlreiche Projekte in der Einheitsgemeinde Geisa verwirklicht werden.

Am 17. Oktober 2003 fand im Rahmen einer außerordentlichen Stadtratssitzung die feierliche Verleihung des Ehrenbürgerrechtes an Werner Deschauer aus Bochum statt. Im Beisein der Angehörigen der Familie Deschauer, der Stadtratsmitglieder und persönlich eingeladener Gäste überreichten Bürgermeister Peter Günther und Erster Beigeordneter Christian Herget die Ehrenbürgerurkunde. In Festansprachen durch Bürgermeister Peter Günther, Wilhelm Ritz und Laudator Dr. Wolfgang Hamberger aus Fulda wurden Werner Deschauers Verdienste gewürdigt, die er sich persönlich und durch die Gründung seiner Stiftung zum Wohle seiner Heimatstadt Geisa erworben hat.

ehrenbuerger
(von links) Anneliese und Werner Deschauer bei der Entgegennahme der Ehrenurkunde, Erster Beigeordneter Christian Herget, Laudator Dr. Wolfgang Hamberger, Bürgermeister Peter Günther

Verleihung des Ehrenbürgerrechtes der Stadt Geisa
an Dr. phil. Adam Joseph Kiel am 23. Januar 1928
 
In Anerkennung der hervorragenden Verdienste, die sich der Mühlenbesitzer Herr Dr. Adam Joseph Kiel, Geheimer Kammerherr Sr. Heiligkeit des Papstes, als langjähriger Vorsitzender des Stadtrates sowie durch seine erfolgreiche Tätigkeit als Landtagsabgeordneter im ehemaligen Großherzogtum Sachsen-Weimar und als Kreisratsabgeordneter im Freistaat Thüringen um Stadt und Land erworben hat, wurde ihm durch Beschluss des Stadtrates in seiner Sitzung vom 21.1.1928 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Geisa verliehen.

 
Verleihung des Ehrenbürgerrechtes der Stadt Geisa
an Bürgermeister a. D.  Franz Brehler am 20. Dezember 1926

Der Beschluss des Stadtrates vom 10. November 1926 lautete: Anlässlich seines 80-jährigen Geburtstages des Herrn Bürgermeisters a. D. Franz Brehler am 25. des Monats wird demselben hiermit einstimmig das Ehrenbürgerrecht der Stadt Geisa verliehen.
gez. Dotter i.V.“

 
Verleihung des Ehrenbürgerrechtes der Stadt Geisa
an Oberlehrer Ludwig Klug am 20. Dezember 1926

Im Beschluss der vertraulichen Sitzung des Stadtrates vom 10.11.1926 heißt es: „In Anerkennung seiner langjährigen Verdienste als Rektor und Leiter der hiesigen Volksschule wird hiermit Herrn Oberlehrer Ludwig Klug anlässlich seines Ausscheidens aus dem Schuldienste einstimmig das Ehrenbürgerrecht der Stadt Geisa verliehen. …
Der Vorsitzende des Gemeinderats. Dotter i.V.“
 


Verleihung des Ehrenbürgerrechtes der Stadt Geisa
an Landdechant Aloysius Hagemann am 1. Mai 1912


Verleihung des Ehrenbürgerrechtes der Stadt Geisa
an Rektor Albin Trabert am 1. Dezember 1911