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Veranstaltung 

Titel:
Eröffnung "Everyday Life"
Wann:
17.09.2017 15:00 Uhr
Wo:
Point Alpha - Haus auf der Grenze -
Kategorie:
Veranstaltungen

Beschreibung

Erweiterung der Dauerausstellung im US-Camp der Gedenkstätte „Point Alpha“ mit der Eröffnung
von „Everyday Life“ - Deutsch-Amerikanischer Alltag im „Fulda Gap“ im Schatten des „Kalten
Krieges“

„Everyday Life“- Deutsch-Amerikanischer Alltag im „Fulda Gap“ im Schatten des
„Kalten Krieges“ als Erweiterung der Dauerausstellung im US-Camp der Gedenkstätte „Point Alpha“
wird am Sonntag, den 17.09.2017, um 15.00 Uhr, in einem Festakt mit dem hessischen
Kultusminister, Herrn Prof. Dr. R. Alexander Lorz, für die Öffentlichkeit eröffnet.
Die neue Dauerausstellung widmet sich dem deutsch-amerikanischen Miteinander im Fulda Gap zur
Zeit des Kalten Krieges und beleuchtet dabei vor allem die zivil-militärische Zusammenarbeit und das
alltägliche Zusammenleben zwischen amerikanischen Soldaten und ihren Familienangehörigen und
der deutschen Bevölkerung. „Everyday Life“ ergänzt die bestehende Dauerausstellung auf dem
ehemaligen OP Alpha durch den zivilen Aspekt des Zusammenlebens vor Ort. Sie zeigt den Beitrag
der US-Armee an der Entstehung der offenen Gesellschaft in Deutschland und die Bedeutung der
amerikanischen Aufbauarbeit für die Wiedereinführung der Demokratie als Lebensform. So wird
erstmals in Deutschland ein Gesamtbild der Auswirkungen der fast 50 jährigen Anwesenheit der
Amerikaner in Deutschland im Mikrokosmos einer Region präsentiert. 38 Zeitzeugen bereichern die
Ausstellung durch ihre ganz persönliche Sicht auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen in der
Region um Fulda/Bad Hersfeld
In der Ausstellung werden über 400 Original-Exponate und Reproduktionen gezeigt – darunter
Gegenstände, Dokumente, Fotos sowie Originalfilmmaterial aus deutscher und amerikanischer
Provenienz – die eigens für die Ausstellung bei Zeitzeugen und Sammlungen eingeworben oder
angekauft wurden. Auf acht Terminals werden den Besuchern zudem rund 350 Videoclips der
Zeitzeugen präsentiert, die sowohl in Deutschland als auch in den USA gedreht wurden. Gefördert
wurde das Projekt mit rund 400.000 € aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien
sowie mit Mitteln des Landes Hessen
Stiftungsdirektorin Ricarda Steinbach sagt dazu: „Diese Ausstellung ist ein Meilenstein. Erstmals wird
eine Alltagsgeschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen zwischen Militärs und Zivilisten
erzählt. Heute gibt es einige Misstöne in den deutsch-amerikanischen Beziehungen, somit ist es
dringend erforderlich, eine Ausstellung zu eröffnen, die zeigt, wie amerikanische Militärs vom Feind
zum Freund der deutschen Bevölkerung wurden. Die USA haben nach dem Zweiten Weltkrieg
maßgeblich die demokratische Entwicklung der Bundesrepublik unterstützt und zur politischen
Anerkennung Deutschlands in der Welt beigetragen. Das „Nationbuilding“ im Nachkriegsdeutschland
kann beispielgebend für die zivilmilitärische Zusammenarbeit in den heutigen Konfliktregionen sein.
Bis heute sind die USA der wichtigste Verbündete der Bundesrepublik Deutschland. Die zahlreichen
Zeitzeugenberichte in der Ausstellung dokumentieren einen gemeinsamen deutsch-amerikanischen
Alltag im sogenannten „Fulda Gap“.“
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Der Festakt wird musikalisch begleitet. Nach der Begrüßungsrede der Direktorin der Point Alpha
Stiftung folgt die Eröffnungsansprache des Kultusministers des Landes Hessen Herrn Prof. Dr. R.
Alexander Lorz. Es wird ein Grußwort der US-Armee gesprochen. Peter Wellach, Historiker und
Geschäftsführer vom Projektbüro beier+wellach gibt einen Einblick in die inhaltliche Arbeit an der
Ausstellung und das Konzept dahinter. Anschließend werden die Akteure der Ausstellung Fragen in
einen Pressegespräch beantworten.
Öffentliche Führungen werden von den Ausstellungsmachern ab 16:00 Uhr angeboten. Um 16:15 Uhr
beginnt ein Podiumsgespräch zum Thema: „Alltag und Demokratie“. Hier soll der These
nachgegangen werden, ob gerade das Alltagsleben mit den Amerikanern den Aufbau einer offenen
deutschen Gesellschaft unterstützte und heute beispielgebend im internationalen „Nationbuilding“
sein kann. Es diskutieren der hessische Kultusminister, Herr Prof. Dr. Lorz, der
Stiftungsratsvorsitzenden und Zeitzeuge Herr Dr. Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister der Stadt
Fulda, Craig Birchard, ein ehemaliger Offizier der US-Armee und Zeitzeuge in der Ausstellung, Peter
Wellach vom Projektbüro „beier+wellach projekte“, Volker Bausch, Stiftungsdirektor a.D. und
ehemaliger Direktor einer deutschen Schule in Kabul, Ricarda Steinbach, Stiftungsdirektorin und als
Oberstleutnant der Reserve Spezialist für zivilmilitärische Zusammenarbeit im Ausland und ein
Vertreter der US Army Europe. Das Podiumsgespräch wird durch Bernd Hilder, Chefredakteur
Magazine der Mediengruppe Thüringen, moderiert. Für das leibliche Wohl wird mit amerikanischen
Speisen und Getränken gesorgt. Die Veranstaltung endet um 18:00 Uhr.

Der Eintritt ist zum Beginn des Festakts ab 14:30 Uhr frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für
Rückfragen und die Anforderung von Bildmaterial steht Ihnen das Team der Gedenkstätte Point
Alpha unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 06651/919030 zur Verfügung

Veranstaltung: "Everyday Life“ – Eröffnung der neuen Dauerausstellung im US-Camp der
Gedenkstätte Point Alpha
Termin: Sonntag, 17. September 2017 , Beginn 15:00Uhr, Einlass ab 14.30 Uhr
Ort: US Camp der Gedenkstätte Point Alpha, Hummelsberg 1, 36169 Rasdorf
Die Veranstaltung findet in der Fahrzeughalle statt.
Facebook: www.facebook.com/PointAlpha
Internet: http://pointalpha.com/veranstaltungen/alle,
http://www.beier-wellach.de/entwickeln/entwickeln

Veranstalter

Point Alpha Stiftung

Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:
Point Alpha - Haus auf der Grenze