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Veranstaltung 

Titel:
Zeitzeugenvortrag: Der Fall „Waldläufer“ – unschuldig im Visier der Staatssicherheit
Wann:
04.04.2019 18:30 Uhr
Wo:
Point Alpha - Haus auf der Grenze -
Kategorie:
Veranstaltungen

Beschreibung

In den frühen Siebziger Jahren beeinflusste die Entspannungspolitik die Verhältnisse zwischen Ost und West. Das Agieren des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR war jedoch von einer einzigartigen Paranoia geprägt, da man hinter den außenpolitischen Entwicklungen die Planung einer Unterwanderung der DDR durch den Westen vermutete. Diese Vorstellung hatte mitunter beispiellose Fälle zur Folge, deren Leidtragende nicht selten unschuldige Bürger waren. Einer dieser Fälle ist der „Operative Vorgang“ unter dem Decknamen „Waldläufer“. Rund ein Dutzend unbescholtener Bürger wurden als Mitglieder eines Spionagerings zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, nachdem ein vermeintlicher westlicher Top-Agent sie als solche „denunziert“ hatte. DerZuträger ließ sich in der DDR verhaften, um seinen Gläubigern zu entrinnen und präsentierte der Stasi eine abenteuerliche Spionagegeschichte.

Der aus Vacha stammende Manfred Köllner ist einer jener unschuldig Verurteilten des vermeintlichen Spionagerings und berichtet von einem der absurdesten Fälle, den die Stasi je verfolgt hat.

Eintritt frei

Veranstalter

Point Alpha Stiftung

Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:
Point Alpha - Haus auf der Grenze

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