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Veranstaltung 

Titel:
Filmvorführung + Zeitzeugengespräch: „Was haben wir verbrochen?“
Wann:
05.06.2019 18:30 Uhr
Wo:
Point Alpha - Haus auf der Grenze -
Kategorie:
Veranstaltungen

Beschreibung

Sowjetische Militärtribunale in der SBZ/DDR Die Zeit unmittelbar nach dem Kriegsende war für viele junge Menschen in Deutschland sehr verwirrend. Der Krieg war verloren, die Gräueltaten des Nazi-Regimes wurden bekannt, die Väter waren gefallen oder befanden sich in Gefangenschaft und in der sowjetischen Besatzungszone standen Plünderungen und Vergewaltigungen durch die Besatzer auf der Tagesordnung. Langfristig zeichnete sich eine dauerhafte Teilung Deutschlands ab.
Gerade junge Menschen entwickelten in dieser Situation vielfach eine antisowjetische Einstellung. Nicht wenige wurden wegen nur geringfügiger Vergehen vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet und nach erpressten Geständnissen durch sowjetische Militärtribunale ohne Rechtsbeistand zu langen Haftstrafen verurteilt. Der aus Vacha stammende Harald Möller wurde 1948 wegen „antisowjetischer Propaganda“ verurteilt und war bis 1956 im sowjetischen Speziallager Nr. 4 in Bautzen inhaftiert. Über seine Erlebnisse wird Möller, als einer der wenigen verbliebenen Zeitzeugen, an diesem Abend berichten.

Eintritt frei

Veranstalter

Point Alpha Stiftung

Partner: Bundesstiftung Aufarbeitung

Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:
Point Alpha - Haus auf der Grenze

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