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Jun
21

Umweltministerin Anja Siegesmund überbrachte Förderbescheid

zu gz09 Anja Siegesmund

Der 2. Beigeordnete der Gemeinde Buttlar, Markus Hundertmark, nahm den Förderbescheid von Umweltministerin Anja Siegesmund für den geplanten Wanderweg „Alter Ziegeleiweg“ entgegen

Die Gemeinde Buttlar und besonders die Bürger und Bürgerinnen von Wenigentaft freuten sich, dass die Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) am 10. Juni einen Förderbescheid von 22.562,40 Euro für den geplanten Wanderweg „Alter Ziegeleiweg“ persönlich überreichte.

Markus Hundertmark, 2. Beigeordneter der Gemeinde Buttlar, begrüßte die Ministerin und führte in den einstündigen Aufenthalt ein. „Wir wollen Natur und Geschichte miteinander verbinden“ erläutert er. Mit Karl Göllmann und Sebastian Weber brachte er die Idee des alten Ziegeleiweges auf Papier und reichte es in einer Projektskizze für eine nachhaltige Regionalentwicklung beim Umweltministerium ein. Das allein 600.000 Euro von 2.700.000 Euro aus Mitteln der nachhaltigen Regionalentwicklung in die Rhön flossen, fand die Ministerin bezeichnend für das Engagement der Menschen hier vor Ort.

29 förderfähige Projekte

Ulrike Schade, Leiterin des Biosphärenreservates Rhön, und Regina Filler, Geschäftsführerin des Rhönforums, erinnerten sich, dass sie in einer Mammut-Videokonferenz insgesamt 29 förderfähige Projekte auswählten. Es sind wie dieses viele kleine Projekte, die einen hohen Mehrwert in der nachhaltigen Entwicklung der Rhön haben, erklärte Frank Riedel, Projektleiter beim Biosphärenreservat. Diese Projekte liegen im Rahmen von 18.000 bis 80.000 Euro und werden demnächst vorgestellt.

Start am alten Bahnhof

Startpunkt des 6 km langen Wanderweges „Alter Ziegeleiweg“ wird der Parkplatz am alten Bahnhof von Wenigentaft. Mit einem familienfreundlichen Verlauf, auf dem nur ca. 100 Höhenmeter überwunden werden müssen, hat er einen einfachen Schwierigkeitsgrad. An den thematischen Stationen wie der alten Ziegelei sollen Informationstafeln zum jeweiligen Standort mit seinen Besonderheiten aufgestellt werden. „Ich bin sehr gerne in der Rhön, sie ist einzigartig“ gestand Anja Siegesmund. Das wurde bei einem kurzen Spaziergang deutlich. Hier zeigte sie sich beeindruckt nicht nur von der Natur, sondern auch von der wechselhaften Geschichte Wenigentafts, diese wurden von Karl Göllmann eindrucksvoll dargelegt.

Bäume für die Neugeborenen

Die Ministerin lobte die Pflanzung von Obstbäumen für jedes neugeborene Kind in der Gemeinde, insbesondere dass hier alte Sorten verwendet werden. Sie tragen besonders zur Artenvielfalt bei. „Diese biologische Vielfalt ist enorm wichtig für unser Ökosystem und das ökologische Gleichgewicht“, so Markus Hundertmark, der hofft dass die Idee „jedes Kind ein Baum“ bei anderen Gemeinde Nachahmer findet und es ist eine schöne Geste und eine Wertschätzung für die Eltern.
Beim Anschließenden Kaffee und Kuchen wurde rege diskutiert. „Wir müssen bei der Sichtbarkeit des Biosphärenreservates gerade hier in Thüringen noch aufholen“, fand Andreas Hundertmark (Kreistagsmitglied), da haben wir noch Nachholbedarf gegenüber Hessen und Bayern. Das Projekt hier ist ein Anfang, es stärkt nicht nur die touristische Infrastruktur, sondern erhöht auch die Akzeptanz des Biosphärenreservates.
Die Ministerin bedankte sich bei allen Mitwirkenden, zudem gab es ein großes Lob für Irmgard Göllmann, die die Verpflegung kurzfristig organisierte und selbstgebackenen Kuchen servierte. Bei der Einweihung des Weges, gab sich Anja Siegesmund zuversichtlich, werde ich mehr Zeit mitbringen.

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